Die Zusatzrente, der unverzichtbare Baustein der Altersvorsorge

Denken Sie an Ihre Altersvorsorge Jeder Arbeitnehmer tut es bereits automatisch. Er zahlt in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Derzeit sind das 18,9% (Stand 07/2014) des Bruttoeinkommens. Wieviel dies in EUR für jeden einzelnen Arbeitnehmer bedeutet ist jeden Monat auf der Gehaltsabrechnung ersichtlich.

Wie ist das aktuelle Rentensystem aufgebaut?

Doch diese Beiträge sind nicht für die eigene Altersvorsorge bestimmt, sondern für die jetzige Rentnergeneration. Warum ist das so? In Deutschland gibt es ein sogenanntes Umlagefinanziertes Rentensystem. Dies bedeutet, die Erwerbstätigen Deutschen zahlen für diejenigen die heute eine Rente beziehen.

Im Gegenzug bekommt der Arbeitnehmer dafür Rentenpunkte gutgeschrieben. Diese können auf dem jährlichen Rentenbescheid eingesehen werden. Der Knackpunkt an diesem Modell ist jedoch, dass heute niemand genau sagen kann wieviel Rente der Arbeitnehmer in Zukunft überhaupt erhalten wird. Ausserdem spielt die Inflation, also die Geldentwertung ja auch noch eine wichtige Rolle.

Das Kernproblem ist jedoch, dass wir einen demografischen Wandel haben. Dies bedeutet, dass immer weniger Kinder geboren werden. Somit wird es in Zukunft auch immer weniger Arbeitnehmer geben. Diejenigen, die dann eine Rente beziehen werden, werden allerdings auf Grund des medizinischen Fortschritts immer älter. Das System droht zu kippen. Norbert Blüm erklärte einst “Die Rente ist sicher”. Dies entpuppt sich nun, fast 30 Jahre nach der Aussage, als falsch.

Wer heute zwischen 20 und 34 Jahren alt ist, kann nach aktuellen Studien mit rund 40% des letzten Bruttoeinkommens als Rente rechnen. Dies wird sicherlich nicht ausreichen um den Lebensstandard, den man sich das ganze Leben lang aufgebaut hat halten zu können.

Diese Möglichkeiten haben Sie um die Rentenlücke zu schließen

Man spricht auch von den 3 Schichten der Altersvorsorge.

Die erste Schicht bildet die gesetzliche Rentenversicherung und die Rürup Rente.
Die Rürup Rente ist besonders für selbständige interessant, da Sie sich steuerbegünstigend auswirkt.

Die zweite Schicht bildet die geförderte Zusatzversorgung.
Darunter zählt die Riester-Rente. Bei diesem Modell zahlt der Arbeitnehmer in einen Riestervertrag einen Beitrag. Dieser Beitrag richtet sich nach der Höhe des Bruttoeinkommens des vergangenen Jahres und beträgt 4%. Der Staat bezuschusst diesen Vertrag mit Prämien. Die Grundzulage beträgt 154 EUR jährlich. Unter 25 jährige erhalten bei Abschluss nochmals 200 EUR einmalig. Sollten Kinder vorhanden sein gibt es nochmals 185 EUR für Kinder die vor dem 1.1.2008 geboren sind und 300 EUR für Kinder die nach dem 31.12.2007 geboren sind. Der Eigenbeitrag und die Zulagen fliessen dann in den Vertrag und werden im Alter als Zusatzrente ausgezahlt.

Alternativ kann auch ein Wohnriestervertrag abgeschlossen werden. Dabei fliessen die Eigenbeiträge und die Zulagen auf ein Bausparkonto. Dies kann in eine Finanzierung für ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung eingesetzt werden. Die eigenen 4 Wände sind auch ein sehr guter Baustein um die Rentenlücke zu schließen, da zwar die Rate für die Finanzierung gezahlt werden muss, die Miete jedoch wegfällt. Der Kredit ist in der Regel nach 20-30 Jahren zurückgezahlt und somit wird im Rentenalter Geld eingespart welches sonst für die lebenslange Miete aufgebracht werden müsste.

Die betriebliche Altersvorsorge gehört ebenfalls zur geförderten Zusatzversorgung. Dabei wird Geld vom Bruttogehalt einbehalten und auf einen Altersvorsorgevertrag eingezahlt. Dabei werden in der Einzahlphase Sozialabgaben gespart, da auf diesen Teil keine Sozialabgaben zu entrichten sind. Diese werden dann allerdings später in der Rentenphase zu entrichten sein.

zusatzrente21.deZu der dritten Schicht der  Altersvorsorge gehören:

  1. klassische Lebensversicherungen
  2. Rentenversicherungen
  3. Investmentpläne

Diese Produkte werden zwar nicht staatlich gefördert, sind aber steuerbegünstigt.

Fazit

Das für das Alter vorgesorgt werden muss ist unzweifelhaft der Fall. Welche Zusatzrente für den Einzelnen am Besten ist hängt auch von den persönlichen Zielen und Vorstellungen ab. Hier ist ein Termin bei einem Spezialisten wie einem Vermögens- oder Bankberater dringend zu empfehlen.


Bluthochdruck bei Personen mit Herzproblemen

Vermeidung von BluthochdruckBluthochdruck bei herzkranken Personen

Bluthochdruck kommt oft bei herzkranken Personen vor. In Deutschland gibt es ungefähr 1,5 Millionen Menschen, welche an dieser Krankheit leiden. Unser Herzmuskel erfüllt eine große Aufgabe im Organismus.

Er muss ja die ganzen Organe, und dazu gehören Nieren sowie Gehirn, mit ausreichendem Blut versorgen, das genug Sauerstoff hat. Das Herz bekommt Blut, mit dem es sich selbst versorgt, bloß stammt dies nicht aus den Herzkammern. Die Herzkranzgefäße leiten das Blut zu dem Herzmuskel, man nennt sie auch noch Koronararterien. Die Abzweigung erfolgt von der Hauptschlagader, die in der Medizin Aorta heißt.

Das Blut muss in Bewegung sein

Manchmal kommt es dazu, dass die Koronararterien den Herzmuskel nicht genügend mit sauerstoffreichem Blut versorgen können. Dann leidet der Patient an der koronalen Herzkrankheit. Wird der Blutdruck in die Höhe steigen, ist gleich das Herz betroffen, weil es dabei viel kräftiger arbeiten muss, nur auf diese Art und Weise kann das Blut richtig in Bewegung sein.

Wir wissen, dass der Herzmuskel aus einer rechten und linken Herzkammer besteht, er muss sich länger einer höheren Anstrengung anpassen, dass heißt, er wird verdickt. Durch den erhöhten Druck im Kreislauf des Körpers kommt es dann auch zu einer Verdickung des linken Muskels. Nun versteht man, dass dies die Elastizität des Gewebes deutlich vermindert, es versteift sich einfach alles.

Die Herzkrankheit ist nicht sofort da

Die erwähnte koronale Herzkrankheit ist nicht sofort da, sie entsteht eher schleichend. Der Betroffene wird herzkrank, der verdickte Herzmuskel benötigt jetzt eine größere Blutzufuhr, weil nur das die Organe mit genügend Nährstoffen versorgen kann. Die Blutzufuhr ist jedoch gering, sie wird nicht erhöht, nun entsteht eben der Bluthochdruck. Die ständige Minderdurchblutung eines Herzmuskels wird noch mehr Unheil anrichten, es kommen auch noch Folgeerkrankungen hinzu. Dazu gehören zum Beispiel folgende: Herzinsuffizienz (das bedeutet Herzmuskelschwäche), koronale Herzerkrankung; entsteht ein Sauerstoffmangel, wird das Herzmuskelgewebe absterben und es kommt zum Herzinfarkt (mehr zu Herzerkrankungen).

Den Bluthochdruck noch in den Griff bekommen

Wenn die Herzmuskelverdickung noch nicht im fortgeschrittenen Stadium ist, lässt sich noch einiges tun, den Bluthochdruck bekommt man noch in den Griff. Deshalb sollte unbedingt auf Bluthochdruck Symptome geachtet werden. Nach einer konsequenten Behandlung kann der Prozess zum Teil zurückgehen. Ein verdickter Herzmuskel weist schon darauf hin, dass der Patient herzkrank ist.

Erreicht der Kranke das Spätstadium einer Verdickung des Herzmuskels, kommt es zu strukturellen Schäden an dem ganzen Gewebe des Herzens, und dieser Prozess lässt sich nicht mehr ändern. Der Bluthochdruck verursacht also die Erkrankung des Herzens. Sehr oft leiden darunter Patienten aus den Industrieländern. Nicht jeder sucht sofort den Arzt auf, die Krankheit wird leider verschleppt und die Chancen auf Heilung schwinden.

Man sollte sehr auf eine gesunde Lebensweise achten. Es hängt zum Beispiel viel von Bewegung und von der Ernährung ab. Heutzutage verrichten viele Personen ihre Arbeit im Büro, in dem sie den ganzen Tag sitzen müssen. In solchem Fall sollten sie am Abend noch vielleicht Joggen gehen oder einfach einen Spaziergang machen. Vielleicht besteht so auch die Möglichkeit den Bluthochdruck natürlich zu senken, ohne (bzw.  wenige) Medikamenten nehmen zu müssen.


Der Mausarm bei Computerspielern – Wenn das Spielen schmerzhaft wird

Was ist ein Mausarm?

Der Mausarm ist ein Problem, dass es erst seit einigen Jahrzehnten gibt, und in so gut wie allen Fällen mit der Arbeit oder dem Spielen am Computer in Verbindung gebracht wird. Menschen, die unter einem Mausarm leiden, haben Schmerzen in den Handgelenken, in den Armen, im Nacken und/oder in den Schultern. Die Schmerzen können entweder an nur einer Stelle auftreten, oder es können mehrere Körperteile gleichzeitig betroffen sein.

Mausarmbei Computerspielen

Wieso kann der Mausarm bei Computerspielern auftreten?

Ein Mausarm entsteht durch die ständige Belastung (obwohl es nur eine minimale Belastung ist) der kleinen Gelenke und Muskeln in den Armen. Oft spielt auch eine verkrampfte Körperhaltung dabei eine bedeutende Rolle. Der Mausarm kann für Computerspieler zu einem Problem werden – es ist also nicht nur ein Problem für Menschen, die tagein, tagaus in einem Büro an einem Computer sitzen.

Computerspieler, die jeden Tag mehrere Stunden spielen, haben genauso gute Chancen einen Mausarm zu entwickeln, denn durch das wilde Klicken und das Tippen auf der Tastatur werden die gleichen kleinen Muskeln immer wieder strapaziert. Muskeln sind nicht für monotone Belastungen geschaffen. Leider sind das schlechte Nachrichten für Spieler, die gerne stundenlang eine Hand auf der Tastatur und eine auf der Maus haben.

Was kann man gegen einen Mausarm unternehmen?

Die gute Nachricht ist, dass ein Mausarm durchaus behandelbar ist, vor allem, wenn man in einem frühen Stadium erkennt, dass man unter einem Mausarm leidet. Menschen, die zu lange mit der Behandlung warten, müssen sich in manchen Fällen einer Operation unterziehen, und die Heilung kann lange dauern.

In den meisten Fällen reichen regelmäßige Dehnübungen jedoch aus, um den Mausarm langsam wieder verschwinden zu lassen. Ärzte empfehlen, dass Menschen, die unter einem Mausarm leiden, für jede Stunde, die sie am Computer verbringen eine fünf Minuten lange Pause einlegen. Am Besten legt man sich hierfür einen Alarm an, damit man diese Pause nicht vergisst.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Die beste Lösung ist es natürlich, wenn man den Mausarm verhindern kann. So schwer ist es auch nicht, und von den meisten Computerspielern kann man genug Intelligenz erwarten, um die entsprechenden Schritte zu unternehmen. So ist es zum Beispiel wichtig, dass der Computertisch und der Stuhl ergonomisch durchdacht sind. Eine gute Körperhaltung ist die halbe Lösung des Problems. Computerspieler müssen dafür sorgen, dass sie nicht wie ein verkrampfter Kartoffelsack vorm Computer sitzen.

Zwei weitere Aspekte, die das Auftreten eines Mausarms verhindern können, sind regelmäßige Pausen und Dehnübungen.